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Schön, dass Du auf meine Seite gefunden hast. Damit Du auch weißt, mit wem Du es zu tun hast, möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich heiße Sandra Schürer, bin im November 1978 geboren und gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. Bis Juni 2010 befand ich mich in Elternzeit, arbeite nun aber hauptberuflich als Sachbearbeiterin im Bereich Category Management.

Mein Sohn Marcel wurde am 18. Mai 2008 geboren. Da wir einen Notkaiserschnitt hatten, fand unser richtiges Kennen lernen erst sehr spät statt. Durch das Tragen konnten wir aber schnell ein inniges und vertrautes Verhältnis aufbauen, welches uns über die schwere Zeit hinweghalf und uns auch sehr beim Stillen unterstützte. Es gab mir teilweise das Gefühl wieder, das ich in der Schwangerschaft hatte, nur dass ich mein Kind im Tuch mit allen Sinnen genießen und spüren konnte. Meine Hebamme zeigte mir damals die Wickelkreuztrage, in welcher ich Marcel auch neun Monate lang täglich getragen habe. Zurzeit trage ich ihn ausschließlich auf dem Rücken, wenn wir rausgehen und er nicht mehr laufen mag. Mal im Tuch, mal in der Komforttrage.

Im März 2009 habe ich einen Grundkurs zur Trageberaterin der Clauwi-Trageschule absolviert und beherrsche seither auch alle anderen gängigen Bindearten. Im Aufbaukurs, welchen ich im Oktober 2010 besucht habe, wurde das bestehende Wissen vertieft und mögliche Besonderheiten in Bezug auf das Tragen geschult und warte nun auf die Bestätigung für meine Zertifikation.

Seinen Nachmittagsschlaf hielt Marcel bis er 11 Monate alt war noch sehr oft im Tuch; und auch unterwegs bin ich immer noch dankbar, wenn ich keinen Kinderwagen schieben muss, beide Hände frei habe und beispielsweise auch Treppen kein Hindernis darstellen. Auch für den Papa ist es ein wundervolles Erlebnis sein Kind so nahe bei sich tragen zu können.

Das Tragen und getragen werden liegt in unserer Veranlagung und hat sich seit Jahrtausenden bewährt. Leider ist es durch die Erfindung des Kinderwagens und andere neue Weltansichten sehr in den Hintergrund gerückt.
Auch wir hatten ein tolles Kinderzimmer hergerichtet, einen modernen Kinderwagen gekauft und uns mit Stubenwagen und Co. ausgestattet. Schnell merkten wir, dass das alles gar nicht wichtig war; dass Marcel eigentlich nur unsere Wärme und Zuneigung brauchte. Da ich mich fürs Stillen entschieden hatte, und wir das auch immer noch tun, haben wir von Anfang an das Familienbett praktiziert. Auch heute schläft Marcel noch bei uns, und wir können uns nichts schöneres Vorstellen. So hatte der Papa, der den ganzen Tag arbeitet, die Chance ein intensives Verhältnis mit seinem Sohn aufzubauen. Auch für das Stillen war es sehr einfach zusammen zu schlafen.

Ich möchte Dir das Tragen Deines Babys nahe bringen, so dass Du Deinem Baby ganz nahe sein kannst. Jederzeit und Überall.